Stammzellen aus Nabelschnurblut

Die Stammzellen aus der Nabelschnur sind in der Lage das gesamte blutbildende System eines Menschen aus sich heraus neu aufzubauen. Das kann bei der Behandlung von Leukämie-Patienten oder anderen Erkrankungen des blutbildenden Systems lebensrettend sein und gibt Patienten neue Hoffnung, für die kein passender Stammzellspender innerhalb der Spenderdateien gefunden werden konnte.

Baby

Insbesondere das geringe Infektionsrisiko wie auch die immunologische Toleranz dieser Zellen sind wichtige Argumente für deren Anwendung. Die Gefahr des nachträglichen Verlustes eines Spenders besteht hier nicht, da die Präparate – einmal hergestellt – in speziellen Tanks aufbewahrt werden können und kurzfristig einsetzbar sind. Eine besonders interessante Strategie für die Stammzell-Transplantation ist der gleichzeitige Einsatz von zwei Nabelschnurblut-Präparaten, insbesondere bei erwachsenen Patienten, bei denen die übliche Gesamtzellzahl eines Präparates nicht genügen würde.

Schon im Jahr 2000 wurde das erste Kind an der Universitäts-Kinderklinik in München mit dem Nabelschnurblut seines neugeborenen Geschwisters mit Hilfe der Bayerischen Stammzellbank erfolgreich transplantiert.

Mit Ihrer Geldspende retten Sie Leben: