Landtagspräsidentin Barbara Stamm dankt Tengelmann-Mitarbeitern für ihre Verdienste

13. Februar 2017 von Cornelia Kellermann

Leukämiecent Ehrung

Barbara Stamm dankt Tengelmann-Mitarbeitern für ihre Verdienste in der Leukämie-Hilfe: „Leuchtendes Beispiel, dass sich mit vielen kleinen Beträgen Großes erreichen lässt“

 

Als Schirmherrin der Aktion Knochenmarkspende hat Landtagspräsidentin Barbara Stamm heute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Supermarktkette Tengelmann in den Landtag eingeladen. Diese unterstützen seit fünf Jahren die Aktion Knochenmarkspende mit dem „Leukämiecent“ – ein freiwilliger Betrag, der dem Zahlungsbetrag an der Kasse beim Einkauf im Supermarkt auf Wunsch des Kunden draufgeschlagen wird. Darüber hinaus engagieren sich viele Tengelmann-Mitarbeiter auch außerhalb ihrer Arbeitszeit für die Aktion Knochenmarkspende. In den letzten fünf Jahren sind so 650.000 Euro Spendengelder zusammengekommen.

„Das ist ein Riesenerfolg – und ein Segen für die Betroffenen“, sagte Landtagspräsidentin Barbara Stamm, als sie heute viele engagierte Tengelmann-Mitarbeiter im Bayerischen Landtag begrüßen durfte. Sie sagte: „Der Leukämiecent ist ein leuchtendes Beispiel dafür geworden, dass sich mit kleinen Beträgen, wenn es nur viel sind, Großes erreichen lässt“. Besonders beeindruckt zeigte sich Barbara Stamm, mit welch großem Herzblut die Mitarbeiter sich für Leukämieerkrankte einsetzen: „Besonders berührt hat mich, dass Sie sich selbst in den Zeiten für die gute Sache stark gemacht haben, in denen es um Ihre berufliche Zukunft schlecht bestellt gewesen ist“.

Die Landtagspräsidentin sagte, sie werde sich dafür einsetzen, dass der Leukämiecent auch nach Übernahme der Tengelmann-Kette durch die neue Eigentümerin bestehen bleibe.

Die Registrierung und molekulargenetische Analyse eines freiwilligen Stammzellenspenders kostet die Aktion Knochenmarkspende 50 Euro. Die Knochenmark- und Stammzellenspende als Therapie gegen Blutkrebs kann nur erfolgreich sein, wenn für den Erkrankten ein „genetischer Zwilling“ gefunden wird, der zu einer Spende bereit ist. Jedes Jahr lassen sich etwa 20.000 Freiwillige neu registrieren.