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Auch Thrombozytenspender retten Leben!

von: Martin Prankl
Thumb thromozytenspender flyer

Sie sind schon als Stammzellspender registriert, würden aber gerne noch mehr tun? Werden Sie Thrombozytenspender beim Blutspendedienst des BRK und helfen Sie einem Blutkrebspatienten dabei, die Chemotherapie zu überstehen.

Thrombozyten spielen bei der Blutgerinnung und der Immunabwehr des menschlichen Körpers eine entscheidende Rolle. Viele Patienten, die an Leukämie, Krebs oder ähnlichen Erkrankungen leiden, können Thrombozyten während ihrer Krankheit und Therapie (z.B. vor und nach einer Stammzelltransplantation) nicht mehr nachbilden. Daher sind sie auf die Hilfe eines Thrombozytenspenders angewiesen, dessen Thrombozyten als Konzentrat an den Patienten weitergegeben werden.

 

Die Gewinnung von Thrombozyten

Dieses Konzentrat wird durch ein spezielles Verfahren mit Zellseparatoren gewonnen. Den Thrombozytenspendern wird Blut entnommen, aus dem ein Teil der Blutplättchen separiert wird. Alle anderen Blutbestandteile werden in den Blutkreislauf zurückgeführt. Der Vorgang dauert insgesamt etwa 1 – 1,5 Stunden.

Um festzustellen, ob jemand tatsächlich zur Thrombozytenspende geeignet ist, sind zusätzliche Untersuchungen notwendig. Unter anderem wird die Anzahl der Blutplättchen gemessen. Idealerweise sollte die Anzahl der Blutplättchen bei der ersten Spende über 250.000 Thrombozyten pro µl liegen. Wer gesund ist, darf bis zu 26 mal jährlich Thrombozyten spenden. Zwischen zwei Terminen sollten mindestens 14 Tage liegen, in denen sich das Blut regenerieren kann.

 

Spender erhalten feste Termine

Jeder Spender erhält einen festen Termin für seine Spende. Da Thrombozytenkonzentrate nur wenige Tage gelagert werden können, sollten Spender idealerweise gut erreichbar sein und ihre Termine flexibel gestalten können, denn bei akutem Bedarf werden passende Spender telefonisch kontaktiert.

Oft wird ein Patient über die gesamte Krankheitsdauer hinweg mit den Spenden desselben Menschen betreut, da ein Wechsel zwischen mehreren Spendern immer auch eine größere Belastung darstellt.

 

Sie möchten gerne noch mehr tun, um Leben zu retten? Die genauen Informationen und wie Sie einen Termin in Nürnberg, Regensburg oder München vereinbaren können erfahren Sie auf der Internetseite des Blutspendedienstes

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Autoren

  • Thumb akb 013
    Manuela Ortmann

    Seit 2008 bin ich für die Stiftung AKB tätig. Als Schwäbin (Oberschwaben) fühle ich mich in meiner Wahlheimat München im Herzen von Bayern sehr wohl. Die Arbeit bei der Bayerischen Spenderdatei (Stiftung AKB) macht mir sehr viel Freude, hier kann ich wirken und immer nah am Menschen sein.

  • Thumb martin
    Martin Prankl

    Knochenmarkspender, Vollblut-Bayer und als Kommunikator aktiv für die AKB.

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