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Ärmel hoch für Robert aus Freising!

von: Manuela Ortmann
Thumb robert mit sohn

Für Robert und seine Familie gegen Leukämie

Schon wieder ist ein Freisinger an Blutkrebs erkrankt: Der zweifache Familienvater Robert braucht dringend einen Stammzellspender. Seine Freunde rufen daher ganz Bayern auf, sich online zu registrieren und ihm oder anderen Patienten so vielleicht das Leben zu retten.

Erst vor Kurzem hat ganz Freising zusammen geholfen, um für Niclas und Noah Spender zu finden - erfolgreich! Sagenhafte 3.682 Menschen ließen sich typisieren. Doch nun ist erneut ein Freisinger vom Schicksal getroffen worden: Vor knapp zwei Monaten bekam Robert die Diagnose Akute Myeloische Leukämie (AML). Seither ist das glückliche Leben mit seiner Frau Moni und ihren beiden Kindern Anna und Felix vollkommen anders. Wochenlange Klinikaufenthalte mit intensiven Chemotherapien prägen seinen Tagesablauf.

Um das zu ändern, starteten seine Freunde Anna und Bernd Sacher nun einen Online-Aufruf, um möglichst schnell einen passenden Spender für Robert zu finden. Sie erzählen:

“Wir mussten mit ansehen, wie das Leben einer glücklichen Familie von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt wurde. Mitzuerleben, wie Robert und seine junge Familie gerade in dieser schweren Situation gemeinsam tapfer und positiv den Kampf gegen die Krankheit angehen, ist für uns absolut beeindruckend, aber auch sehr schwer.

Eine Chemotherapie ist oft ausreichend, um eine Leukämie zu bekämpfen. Seit zwei Wochen wissen wir nun aber, dass es bei Robert zwingend erforderlich ist eine Stammzelltransplantation durchzuführen. Darum benötigt er dringend einen passenden Stammzellspender!!!”

Anna Sacher erzählt, wie hilflos sie sich fühlen, und wie sehr sie sich die Zeit vor der Diagnose im März zurück wünschen: “Wir fragen uns ständig, ob und wie man Robert und seiner Familie helfen kann - Und die Antwort ist ganz einfach! Wir alle können gemeinsam mit Ihrer Hilfe etwas tun. Denn grundsätzlich könnte jeder Mensch, der zwischen 17 und 45 Jahre alt und gesund ist, Spender von Robert oder den vielen anderen weltweit erkrankten Personen werden. Wem das nicht möglich ist, der kann mit wenig Geld dabei unterstützen, die Typisierungen anderer potenzieller Spender zu finanzieren. Es ist so wichtig die Datenbank kontinuierlich zu vergrößern und damit immer mehr potenzielle Spender zu finden, um Roberts oder das Leben anderer Patienten zu retten!

Wir selbst haben letztes Jahr im Freundeskreis eine Stammzelltherapie aus Sicht eines Spenders miterlebt. Viele Leute denken, es handelt sich um eine aufwendige OP, das ist jedoch meist nicht der Fall! Die Stammzellen werden heutzutage größtenteils aus dem peripheren Blut entnommen und es ist somit kein Eingriff notwendig. Und im besten Fall wird damit ohne großen Aufwand für den Spender ein Leben gerettet.

Bitte helfen Sie uns dabei, die Hoffnung der vielen kranken Menschen und deren Angehörigen und Freunde weiterzutragen. Lassen Sie sich bitte typisieren. Registrieren Sie sich ganz einfach online auf der Homepage der AKB unter www.akb.de (Aktion „Hilfe für Robert aus Freising“).

Wir danken Ihnen ganz herzlich im Namen von Robert, Moni, Anna und Felix!!!”

Wer Robert, seiner Familie und seinen tatkräftigen Freunden helfen möchte, kann sich ganz einfach online registrieren:

 

1.      Auf www.akb.de den Button „Jetzt Stammzellspender werden“ anklicken.

2.      Informationen lesen und Button „Zu den Ausschlussgründen“ anklicken.

3.      Die Ausschlussgründe bitte sorgfältig prüfen! Unten rechts „Jetzt Stammzellspender werden“ anklicken.

4.      Unter „Bei Ihrem Hausarzt“ (oder „Zu Hause“) bitte „Jetzt Set anfordern“ anklicken*.

5.      Das Formular ONLINE REGISTRIERUNG ausfüllen und unter „Wie wurden Sie auf uns aufmerksam?“ bei Aktion bitte „Hilfe für Robert aus Freising“ auswählen.

6.      Das Lesen der Datenschutzbestimmung bestätigen und „Absenden und registrieren“ anklicken. Das angeforderte Set kommt umgehend zu Ihnen nach Hause.

7.      Bitte senden Sie das Set nach der Probenentnahme so rasch wie möglich an uns zurück.

8.      Für jede Typisierung eines neuen Spenders fallen 40 EUR Laborkosten an, die aus Spendengeldern finanziert werden müssen. Falls es Ihnen möglich ist, würden wir uns sehr über eine (Online-)Geldspende freuen.

*WARUM IST DIE BLUTENTNAHME DIE BESSERE LÖSUNG?
Bei einer Blutentnahme (wie auf der Typisierungsaktion, beim Blutspendetermin oder beim Hausarzt) können wir neben den Gewebemerkmalen auch den CMV-Status bestimmen, der für die Spenderauswahl sehr wichtig ist. Bei der Gewinnung von Mundschleimhaut ist dies nicht möglich. Außerdem lassen sich die Gewebemerkmale aus Blut zu 100 % bestimmen, was aus dem Wangenabstrich leider oft nicht möglich ist, da an den Wattestäbchen zu wenig Gewebe haften bleibt.

Sind Sie schon bei einer anderen Stammzellspenderdatei registriert? Dann macht es keinen Sinn sich nochmals zu registrieren, denn Ihre Gewebemerkmale sind im weltweiten Netz bereits gespeichert.

Wer als Spender nicht infrage kommt, kann mit einer Geldspende ganz wesentlich helfen, denn jede Registrierung eines neuen Stammzellspenders kostet die Stiftung AKB 40 EUR. Die Kosten für die Bestimmung der Gewebemerkmale im Labor können nur aus Geldspenden bestritten werden.

Das Spendenkonto für die Aktion lautet:
Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern
IBAN: DE57 7025 0150 0022 3944 80
Verwendungszweck: Robert aus Freising

Für Ihre Spende ab 50 Euro erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenquittung. Bitte geben Sie dazu Ihre Adresse auf dem Überweisungsträger an.

 

Allgemeine Informationen:

Blutstammzellen retten Leben! Jedes Jahr erkranken in Deutschland nach Schätzung des Robert-Koch-Instituts Berlin rund 11.000 Menschen neu an Leukämie. Zwar haben sich bereits mehr als 29 Millionen Menschen in ein weltweit vernetztes Spenderregister aufnehmen lassen, jedoch gibt es für jeden siebten Patienten noch immer keinen passenden Spender.

Für Gesunde sind nur wenige Tropfen Blut und ein paar Minuten Zeit notwendig, um sich typisieren zu lassen. Für Leukämiepatienten bringt jeder neu Registrierte die Chance, wieder ganz gesund zu werden. Typisieren lassen kann sich jeder zwischen 17 und 45 Jahren, der gesund und in körperlich guter Verfassung ist. Details zur Aufnahme als Stammzellspender finden Sie unter www.akb.de.

 

Leukämie ist heilbar, wenn rechtzeitig der passende Spender gefunden wird.

Bei der Typisierung werden aus einer geringen Menge Blut die Gewebemerkmale eines möglichen Spenders untersucht. Die Ergebnisse werden in anonymer Form von der Datenbank weltweit für Suchzentren zur Verfügung gestellt. Die Gewebeuntersuchung ist eine aufwendige molekulargenetische Untersuchung und kostet pro Spender 40 EUR.

 

Eine Stammzell- oder Knochenmarkspende hat nichts mit dem Rückenmark zu tun!

Eine Stammzellspende findet immer mit persönlicher Betreuung und einer umfassenden Aufklärung und Beratung durch die Ärzte und das Ambulanzteam der Stiftung AKB in Gauting bei München oder in München beim Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes statt.

 

Über die AKB

Insgesamt betreut die Stiftung AKB heute knapp 300.000 Spender aus Bayern, bislang wurden schon nahezu 3.800 Stammzellspenden vermittelt, täglich kommen neue dazu. Werden auch Sie Blutspender und Lebensretter! Mehr Informationen unter www.akb.de und www.bayern-gegen-leukaemie.de.

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern
Dr. Cornelia Kellermann
Aktionsorganisation und Teamkoordination
Tel.: 089 – 893266-123
ckellermann@akb.de
www.akb.de


Bilder zum Beitrag

Robert mit sohn

Robert aus Freising mit seinem Sohn Felix. Der zweifache Familienvater braucht dringend einen Stammzellspender! (Foto: privat)

 

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Autoren

  • Thumb akb 013
    Manuela Ortmann

    Seit 2008 bin ich für die Stiftung AKB tätig. Als Schwäbin (Oberschwaben) fühle ich mich in meiner Wahlheimat München im Herzen von Bayern sehr wohl. Die Arbeit bei der Bayerischen Spenderdatei (Stiftung AKB) macht mir sehr viel Freude, hier kann ich wirken und immer nah am Menschen sein.

  • Thumb martin
    Martin Prankl

    Knochenmarkspender, Vollblut-Bayer und als Kommunikator aktiv für die AKB.

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