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30. und 31. März 2017 – Blaulicht gegen Leukämie

von: Martin Prankl
Thumb polizei oberbayern sued

Zwei Typisierungen, zweimal Blaulicht gegen Leukämie: Am Donnerstag, 30. März 2017, findet eine Typisierungsaktion an der Hochschule Rosenheim statt; einen Tag später, am Freitag, 31. März 2017, wird die Typisierung im Feuerwehrhaus von Penzberg fortgesetzt.

„Ergreifen wir nicht den Polizeiberuf, um anderen Menschen zu helfen?“, diese Frage stellen Robert Kopp, Polizeipräsident, und Harald Pickert, Ltd. Polizeidirektor. Beide stehen für eine besondere Reihe von Typisierungsaktionen der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB), die zusammen mit dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd und der Freiwilligen Feuerwehr Penzberg durchgeführt werden.

Die Antwort ist für die beiden erfahrenen Polizisten natürlich klar: „Unter dem Motto ‚Ärmel hoch gegen Blutkrebs‘ wollen wir kollektiv ein Zeichen setzen und damit das uns entgegengebrachte Vertrauen seitens der Bevölkerung bestätigen!“ Sie rufen daher Kolleginnen und Kollegen, wie auch alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, sich typisieren zu lassen und so vielleicht einem Leukämiepatienten die Chance auf ein gesundes, neues Leben zu ermöglichen.

Mehr als 300.000 Freiwillige zählt die Typisierungskartei der AKB bereits. Sie alle tragen dazu bei, dass Blutkrebs immer häufiger geheilt werden kann. Trotzdem bleibt die aufwendige Suche nach einem passenden „genetischen Zwilling“ auch heute noch für jeden siebten Betroffenen ohne Erfolg.

Deshalb rufen das Polizeipräsidium Oberbayern Süd und die Stiftung AKB zu folgenden Typisierungsaktionen auf:

Am Donnerstag, 30. März 2017, von 10:30 bis 17:00 Uhr an der Hochschule Rosenheim, Hochschulstraße 1, 83024 Rosenheim

Am Freitag, 31. März 2017, von 15:00 bis 20:00 Uhr im Feuerwehrhaus Penzberg, Winterstraße 6, 82377 Penzberg

Typisieren lassen kann sich jeder Freiwillige zwischen 17 und 45 Jahren, der gesund und in guter körperlicher Verfassung ist. Wer für eine Registrierung nicht infrage kommt aber dennoch helfen will, kann auch mit einer Geldspende eine nicht minder wichtige Unterstützung leisten. Jede einzelne Typisierung erfordert eine aufwändige molekulargenetische Laboranalyse und kostet die AKB 50 Euro.

Für Geldspenden verwenden Sie bitte folgendes Konto der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern:

Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
IBAN: DE25 7025 0150 0022 3945 71
Verwendungszweck für Rosenheim: „Rosenheim gegen Leukämie“
Verwendungszweck für Penzberg: „Blaulicht gegen Leukämie“

Für Ihre Spende ab 50 Euro erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenquittung. Bitte geben Sie dazu Ihre Adresse auf dem Überweisungsträger an.

Die Stiftung AKB, das Polizeipräsidium Oberbayern Süd und die Freiwillige Feuerwehr Penzberg hoffen auf eine rege Beteiligung und viele neue potenzielle Lebensretter. Für Polizeihauptmeister Christian Schweiger, der nach acht Jahren in der Spenderdatei der Stiftung AKB im Frühjahr 2013 zum Stammzellspender wurde, steht fest: „Ich würde jederzeit wieder Stammzellen spenden! Leben retten kann so einfach sein.“

 

Allgemeine Informationen:

Stammzellen retten Leben! Jedes Jahr erkranken in Deutschland nach Schätzung des Robert Koch-Instituts Berlin rund 11.000 Menschen neu an Leukämie. Zwar haben sich bereits mehr als 29 Millionen Menschen in ein weltweit vernetztes Spenderregister aufnehmen lassen, jedoch gibt es für jeden siebten Patienten noch immer keinen passenden Spender.

Für Gesunde sind nur wenige Tropfen Blut und ein paar Minuten Zeit notwendig, um sich typisieren zu lassen. Für Leukämiepatienten bringt jeder neu Registrierte die Chance, wieder ganz gesund zu werden. Typisieren lassen kann sich jeder zwischen 17 und 45 Jahren, der gesund und in körperlich guter Verfassung ist. Details zur Aufnahme als Stammzellspender finden Sie hier.

Leukämie ist heilbar, wenn rechtzeitig der passende Spender gefunden wird.

Bei der Typisierung werden aus einer geringen Menge Blut die Gewebemerkmale des Spenders untersucht. Die Ergebnisse werden in anonymer Form von der Datenbank weltweit für Suchzentren zur Verfügung gestellt. Die Gewebeuntersuchung ist eine aufwendige molekulargenetische Untersuchung und kostet pro Spender 50 Euro. Diese Kosten müssen aus Spendenmitteln bezahlt werden.

 

Eine Stammzell- oder Knochenmarkspende hat nichts mit dem Rückenmark zu tun!

Eine Stammzellspende findet immer mit persönlicher Betreuung und einer umfassenden Aufklärung und Beratung durch die Ärzte und das Ambulanzteam der Stiftung AKB in Gauting bei München oder in München beim Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes statt.

Was sind die Kriterien für die Aufnahme in die weltweite Spenderdatei?

Spender sollten gesund und für die Aufnahme zwischen 17 und 45 Jahre alt sein. Der Spender verbleibt in der Datei bis er das 60. Lebensjahr vollendet hat. Bitte bringen Sie am Tag der Typisierung Ihre Gesundheitskarte für eine rasche und fehlerfreie Aufnahme Ihrer Adressdaten mit.

Über die AKB

Insgesamt betreut die Stiftung AKB heute knapp 300.000 Spender aus Bayern, bislang wurden schon über 3.700 Stammzellspenden vermittelt, täglich kommen 1-2 neue dazu. Werden auch Sie Blutspender und Lebensretter! Mehr Informationen unter www.akb.de und www.bayern-gegen-leukaemie.de

 

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:

Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern

Manuela Ortmann
Tel.: 089 – 893266- 11
mortmann@akb.de

www.akb.de

 

 


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Autoren

  • Thumb akb 013
    Manuela Ortmann

    Seit 2008 bin ich für die Stiftung AKB tätig. Als Schwäbin (Oberschwaben) fühle ich mich in meiner Wahlheimat München im Herzen von Bayern sehr wohl. Die Arbeit bei der Bayerischen Spenderdatei (Stiftung AKB) macht mir sehr viel Freude, hier kann ich wirken und immer nah am Menschen sein.

  • Thumb martin
    Martin Prankl

    Knochenmarkspender, Vollblut-Bayer und als Kommunikator aktiv für die AKB.

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