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3. FEBRUAR 2018 - TYPISIERUNG FÜR LENI UND VIELE ANDERE IN HÖG

von: Martin Prankl
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Oma Leni Kühner aus Hög ist weit bekannt und unglaublich geschätzt. Keine Veranstaltung in der Umgebung findet ohne ihre Unterstützung oder Mitarbeit statt. Ob als Kuchenbäckerin für die Vereine, als Näherin für die Maibaumfahne oder einfach als die beste Oma der Welt für ihre Enkel und als große Stütze für ihren Mann und ihre Familie - Leni ist immer da und hilft wo sie nur kann. Sie liebt ihren Garten und die Arbeit im Hopfen. Und genau das möchte sie einfach eines Tages wieder aufnehmen können...

Im November 2017 ging Leni mit Schmerzen in der Brust zur Hausärztin. Eigentlich war sie nie krank. Ein Blutbild gab dennoch Anlass zu großer Sorge. Sofort wurde Leni ins Ingolstädter Klinikum eingewiesen. Dort kam die schreckliche Wahrheit ans Licht: Leni hat Blutkrebs. Von Ingolstadt wurde sie verlegt ins Klinikum München Großhadern. Eine bereits durchgeführte Chemotherapie blieb bisher ohne Erfolg. Jetzt können nur gesunde Stammzellen Lenis Leben retten! 

In Hög wurden währenddessen alle Hebel in Bewegung gesetzt: Quasi über Nacht wurde eine Typisierungsaktion auf die Beine gestellt. Schon einen Tag später war die Stiftung AKB vor Ort. "Am 3. Februar 2018 wird es soweit sein", erzählt Lenis Sohn Wolfgang, der zusammen mit der Stiftung AKB die Typisierungsaktion organisiert. Daher bittet die Familie Kühner und ruft alle auf: 

Lass Dich am Samstag, den 3. Februar 2018, 11.00 - 16.00 Uhr, im Kindergarten Hög, Försterberg 9, 85084 Reichertshofen/Hög bei der weltweit vernetzten Stammzellspenderdatei der AKB registrieren und Dein Blut typisieren.  

 

Vor Ort engagieren sich der Bürgermeister Michael Franken und viele Vereine für die Typisierungsaktion:

- Freiwillige Feuerwehr Hög
- SV Fahlenbach
- SV Alt Hög
- Faschingsgesellschaft REB mit Präsiden Stefan Schmid

 

Allgemeine Informationen:

Leukämie ist heilbar, wenn rechtzeitig der passende Spender gefunden wird. 
Bei der Typisierung werden aus einer geringen Menge Blut oder aus einer Speichelprobe die Gewebemerkmale eines möglichen Spenders untersucht. Die Ergebnisse werden in pseudonymisierter Form von der Datenbank weltweit für Suchzentren zur Verfügung gestellt. Die Registrierung und Typisierung eines neuen Spenders kostet die AKB 40 EUR, die weder vom Staat noch von den Krankenkassen getragen werden. Diese Kosten müssen aus Spendenmitteln bezahlt werden.

Eine Stammzell- oder Knochenmarkspende hat nichts mit dem Rückenmark zu tun!
Eine Stammzellspende findet immer mit persönlicher Betreuung und einer umfassenden Aufklärung und Beratung durch die Ärzte und das Ambulanzteam der Stiftung AKB in Gauting bei München oder in München beim Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes statt. Die Stammzellen werden weltweit innerhalb von 48 Stunden zum Patienten transportiert.

Was sind die Kriterien für die Aufnahme in die weltweite Spenderdatei?
Spender sollten gesund und für die Aufnahme zwischen 17 und 45 Jahre alt sein. Minderjährige benötigen keine Einverständniserklärung der Eltern. Sie werden mit Eintritt der Volljährigkeit automatisch als Stammzellspender aktiviert. Bitte beachten Sie auch die Ausschlusskriterien im Flyer der AKB. Mehrfachregistrierungen (in unterschiedlichen Spenderdateien) müssen unbedingt vermieden werden. Der Spender verbleibt in der Datei bis er das 60. Lebensjahr vollendet hat.

Auch eine Geldspende trägt dazu bei, Leben zu retten: 
Für die Registrierung und Ersttypisierung eines Spenders fallen 40 Euro an, die ausschließlich aus Spendengeldern finanziert werden müssen. 

Aktionskonto für Geldspenden:
Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg
IBAN: DE67 7025 0150 0022 3946 88
Verwendungszweck: Leni Kühner
Bitte geben Sie im Verwendungszweck Name und Adresse für eine Spendenquittung an. 

Mehr unter: www.akb.de/spenden

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an:

Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern
Manuela Ortmann
Aktionsorganisation und Teamkoordination
089 - 89 32 66 11
mortmann@akb.de
www.akb.de

 

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Autoren

  • Thumb akb 013
    Manuela Ortmann

    Seit 2008 bin ich für die Stiftung AKB tätig. Als Schwäbin (Oberschwaben) fühle ich mich in meiner Wahlheimat München im Herzen von Bayern sehr wohl. Die Arbeit bei der Bayerischen Spenderdatei (Stiftung AKB) macht mir sehr viel Freude, hier kann ich wirken und immer nah am Menschen sein.

  • Thumb martin
    Martin Prankl

    Knochenmarkspender, Vollblut-Bayer und als Kommunikator aktiv für die AKB.

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