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News & Blogbeiträge

Helfen Sie Heinz Wagner aus Unterreit! Typisierung am 19. September.

Familienvater Heinz Wagner hat Leukämie. Er braucht dringend einen passenden Stammzellenspender. Zusammen mit dem FC Grünthal veranstaltet die AKB eine Typisierung am 19. September von 11- 16 Uhr auf dem Sportgelände des FC Grünthal.
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Bewegende Briefe von Spendern und Empfängern

Das Schönste an der Arbeit in der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern sind die Briefe, Fotos und Zeichnungen, die die AKB täglich erreichen.
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Sat1 berichtet: Vincent (24) hat den Blutkrebs besiegt

Vincent hatte Leukämie. Dank eines passenden Spenders konnte sein Leben gerettet werden. Sat1 Bayern berichtet über ihn und sein neues Leben.
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LEBEN RETTEN – GLÜCK SCHENKEN

Erzählen Sie uns Ihre Geschichte oder posten Sie Ihr Statement zur Stammzellspende.

Sandra Hofmann

Ich hatte mich 2011 mit ein paar Schulfreunden in Neustadt an der Aisch typisieren lassen. Allerdings hätte ich niemals damit gerechnet, tatsächlich eines Tages als potentielle passende Spenderin angeschrieben zu werden. Ich war daher ziemlich perplex, als ich einen Brief mit eben dieser Nachricht erhalten habe. Nach einer Blutuntersuchung erhielt ich dann den Anruf, dass ich eine passende Spenderin wäre. Am nächsten Tag ging es nach Gauting, wo die Voruntersuchungen stattfanden. Das ganze Team der AKB war sehr nett und hat mich bestens betreut. Die Ärztin hat mich über den Hintergrund und auch die Entnahme der Stammzellen aus dem peripheren Blut bis ins kleinste aufgeklärt. Ich bekam auch gleich die nötigen Hormonspritzen mit. Zwei Wochen später ging es los: alle 12 Stunden eine Hormonspritze. Die erste unter ärztlicher Aufsicht, die anderen dann zu Hause. Am ersten Tag war alles noch super. An den darauffolgenden Tagen waren dann aber doch Schmerztabletten, auf Grund der mir vorausgesagten Gliederschmerzen, nötig. Vier Tage später ging es in ein Hotel in München und tags darauf zum Roten Kreuz zur Entnahme. Das alles wurde von dem Team aus Gauting super organisiert, so dass ich mich um nichts kümmern musste. Das Personal beim Roten Kreuz war super freundlich, hat mich rundum versorgt und immer gut auf uns Spender aufgepasst, so dass ich mich auch dort nie unwohl gefühlt habe. Die Spende selbst hat bei mir etwa 4,5 Stunden gedauert. Es war zwar etwas seltsam eine Maschine zwischen sich und dem eigenen Blut zu haben, aber es war völlig unproblematisch. Ich konnte gleich nach der Spende wieder aufstehen. Nach einem Mittagessen beim Roten Kreuz ging es auf nach Gauting. Dort wurde ich herzlich aufgenommen. Wir haben auf meine Blutwerte von nach der Spende gewartet, die ein Arzt mit samt den Ergebnissen der Voruntersuchung mit mir durchgesprochen hat. Von dort wurde ich auch entlassen. Die Schmerzen haben leider erst zwei Tage später ganz nachgelassen. Ich war ziemlich nervös vor der Spende – unbegründet im Nachhinein – wobei ich mehr Angst vor dem mir selber Spritzen setzen hatte, als vor der Spende selbst. Die Gliederschmerzen wurden gefühlt schon während der Spende besser, da ich dann irgendwann nicht mehr das Gefühl hatte aus allen Nähten zu platzen. Ein ganz großes Dankeschön gilt dem Team der AKB, das mich immer rundum betreut und sich um wirklich alles gekümmert hat, so dass ich im Prinzip nur noch da sein musste. Und auch das Team beim Roten Kreuz war einfach super. Der Gedanke einem anderen, wenn mir auch unbekannten Menschen, die Chance zu geben, gesund zu werden, hat mich keine Sekunde daran zweifeln lassen, ob ich wirklich spenden soll. Auch wenn die Hormonspritzen meinen Körper ganz schön auf Trapp gehalten haben, würde ich es trotzdem jeder Zeit wieder machen. Sandra
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Philipp Nieberle

Thumb image Vorweg möchte ich sagen, dass ich sofort jederzeit wieder Knochenmark spenden würde. Ich bin Philipp, 25 Jahre, und komme aus Frankenried, einem kleinen Dorf im Ostallgäu. Für mich war schon immer klar, mich typisieren zu lassen um eines Tages einem Menschen in Not helfen zu können. Meine Typisierung war im Sommer 2013. Danach dachte ich im entferntesten nicht mehr daran als passender Spender infrage zu kommen. Umso erfreuter und erstaunt war ich über den Anruf Ende Juli, dass ich als Knochenmarkspender passen würde. Deshalb fuhr ich gleich am Tag darauf nach Gauting, um mich gründlich durchchecken und untersuchen zu lassen. Somit wurde sichergestellt, dass ich als Spender passe und mein Knochenmark für den Empfänger verwendet werden kann. Bei der AKB angekommen wurde ich sehr freundlich und herzlich aufgenommen, sowie vorzüglichst behandelt. Ich wurde über alle Einzelheiten und den Ablauf der Knochenmarkspende bestens informiert und aufgeklärt. Vor allem, dass das KNOCHENMARK mit den wichtigen Stammzellen aus dem Beckenknochen entnommen wird, was eigentlich völlig unbedenklich und risikolos ist. 3 Wochen später, genau heute vor einer Woche, checkte ich in Gauting in die Klinik ein. Einchecken deshalb, da ich auf der Privatstation untergebracht war und umsorgt wurde, als ob ich im Hotel gewesen wäre. Das Pflegepersonal und vor allem die behandelnden Ärzte der AKB waren wirklich wahnsinnig freundlich und hilfsbereit. Am Tag der Spende traf ich noch kurz vor Beginn die Ärzte im OP. Ungefähr nach 2 Stunden wachte ich wieder auf und wurde nach einiger Zeit aus dem Aufwachraum auf mein Zimmer verlegt. Bald darauf durfte ich wieder aufstehen und mich wie gewohnt bewegen. Am Tag danach wurde ich bereits aus meinem Kurzurlaub in Gauting entlassen. ÄNGSTE vor der Entnahme hatte ich keine, da ich bestens aufgeklärt und informiert wurde. SCHMERZEN durch die Entnahme gab es auch keine, lediglich ein leichter Muskelkater zwischen Rücken und Hintern, vergleichbar mit dem einer eintägigen Bergtour nach längerer Pause. Ein ganz großes Lob und herzlichen Dank an das ganze Team der AKB - so ein freundliches, nettes und vor allem fürsorgliches Team ist echt der Wahnsinn. Das Gefühl, alles menschenmögliche, aus meiner Sicht, getan zu haben, um einem 11-jährigem Mädchen eine Chance auf Leben zu geben, macht unbeschreiblich glücklich - DESHALB, wenn ihr nicht typisiert seid, lasst euch schnellstmöglich typisieren, um eines Tages, wie ich, dass unbeschreiblich tolle und geniale Gefühl zu erleben! Einfach der Wahnsinn und sehr schwer zu beschreiben... Philipp
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